dig ſind, daß er keine mit Ihren Vorurtheilen unver⸗ einbare Verbindung von Ihnen verlangt, ſondern blos wuͤnſcht, Sie moͤchten um eine Hofſtelle bei ihm nach⸗ ſuchen, und daß er mir Vollmacht ertheilt hat, Ihnen diejenige, die Ihnen am angenehmſten ſeyn wuͤrde, im Voraus zu zu ſichern. Bedenken Sie die Gefahr, ein ſolches Anerbieten, das nie irgend Jemanden noch ge⸗ macht worden iſt, auszuſchlagen. Der entſcheidende Gebieter uͤber das Schickſal ganzer Reiche iſt nicht ge⸗ wohnt Geringſchaͤtzung zu ertragen: er iſt heftig, er iſt unumſchraͤnkt, folgen Sie mir, reizen Sie ihn nicht.““ 3 „Laſſen Sie mich in Ihrem Berichte die ehrerbie⸗ tigſte und dankbarſte Sprache fuͤhren, ich habe nichts dagegen, aber ſagen Sie ihm, daß ich einen unuͤber⸗ windlichen Widerwillen gegen das Hofleben habe. Die⸗ ſer Widerwille kann keine Beleidigung fuͤr ihn ſein; das Beduͤrfniß der Ruhe und Stille kann kein Monarch als einen Mangel an Ehrfurcht gegen ihn anſehen.
„Ja in den gewoͤhnlichen Verhaͤltniſſen, allein die Geſinnungen des Kaiſers gegen Sie ſind Ihnen nicht unbekannt, und er hat mich beauftragt, ſie Ihnen in ſeinem Namen zu erklaͤren.“
„Wenn ich mich alſo dem Hofe anſchloͤſſe, ſo wuͤrde ich ſolche durch dieſen Schritt zu billigen ſcheinen.“


