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ganze Leben verbreitet, kann nur durch ein reines und tugendhaftes Gefuͤhl erlangt werden.“
„Die Beweggruͤnde und der Erfolg rechtfertigen jede Handlung.“
„Ich kann mich nicht uͤberzeugen, und werde von meinen Grundſaͤtzen nicht abweichen. Bedenken Sie daß man nicht leicht Anſichten aufgiebt, die unſer Ge⸗ wiſſen einmal fuͤr richtig anerkannt hat, und die mit unſern innerſten Gefuͤhlen im Einklang ſtehen.“
Dieſe einfache, beſtimmte und durchdachte Erkläͤ⸗ rung, uͤberzeugte endlich Fouché, daß Athenais ganz offen zu Werke ging, und ſo redete, wie ſie dachte; in⸗ deſſen nahm er ihre Milde fuͤr Schwaͤche, und gab noch immer die Hoffnung nicht auf, wenn auch nicht ſie zu dem erſehnten Schritt zu verfuͤhren, doch ihre Klugheit zu uͤberraſchen. Es lag ihm an dem Gelin⸗ gen ſeines Plans um ſo mehr, da er Bonaparte ver⸗ ſprochen hatte, nichts zu verabſaͤumen, um ſeinen Zweck zu erreichen, und dieſer auf den guͤnſtigen Aus⸗ gang beſtimmt rechnete. Er wurde immer dringender,
aber ſein ganzes Miniſtertalent und ſeine argliſtige Be⸗ redſamkeit hatten keinen andern Erfolg, als die be⸗ ſtimmte Wiederholung ihrer abſchlaͤglichen Antwort. Nun verſuchte er Athenais einzuſchuͤchtern:„Bedenken Sie,“ ſagte er,„daß Sie dem Kaiſer Dankbarkeit ſchul⸗


