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Das Schloss von Coppet im Jahre 1807 : historische Novelle / aus dem Nachlasse der Gräfin von Genlis. Nach dem Franz. frei bearb. von C. G. Hennig
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Romanenweſen vor den Neuangekommenen zu glaͤn⸗ zen. Inzwiſchen hatte er noch einen neuen Verdruß. Frau von Stael erklaͤrte, daß, anſtatt des Abends zu ſchreiben, man ſich muͤndlich unterhalten wuͤrde, denn da der Prinz weder mit den Privatintereſſen noch mit den geſellſchaftlichen Scherzen der Verſammlung be⸗ kannt ſey, ſo werde er an dieſem Vergnuͤgen nicht Theil nehmen koͤnnen, weshalb man es alſo ausſetzen wolle.

Es iſt indeſſen grauſam, daß ein Prinz kom⸗ men muß, um die Einrichtungen eines ganzen geſell⸗ ſchaftlichen Kreiſes umzukehren; es iſt hart ſich einem ſolchen Despotismus unterwerfen zu muͤſſen.

Man lachte uͤber den ſo wohl angebrachtenDes⸗ potismus, ohne daß Herr von Schlegel ſich da⸗ durch beleidigt fuͤhlte, er glaubte vielmehr ſich recht treffend ausgedruͤckt zu haben, denn er hielt gewoͤhnlich das Lachen, welches er erregte, fuͤr Beifall. Die Eigenliebe verleiht ſo Manchem dieſen milden Cha⸗ racterzug.

Den ganzen uͤbrigen Theil des Tages ſprach man blos von dem Prinzen, von ſeinem Muthe, und von dem ungluͤcklichen Ereigniſſe, das ihn hindere, ins Vaterland zuruͤckzukehren.

Es iſt eben ſo merkwuͤrdig als romantiſch, be⸗ merkte Frau von Kruͤdener,daß dieſer junge, ſeiner