Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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167 A mers entriß, um der vergötternden Entzückung eines neuen Daſeyns entgegen zu eilen! Ich flog zu Donna Bianca, umleuchtet von der Morgenröthe des lieblichen Tages und mei⸗ nes ſchwärmeriſch ſchönen Glücks! Schon harrte ſie meiner, Dom Pedro ſchlummerte noch, und da ſie wußte, daß ich das majeſtä⸗ tiſche Schauſpiel des Meeres nie geſehen hatte, ſchlug ſie mir einen Spaziergang längs der Küſte vor. Die Luft war ſchwül gewor⸗ den, fern deckte Gewölke den Himmel. Wir traten den Spaziergang an, ich hielt ihren Arm und drückte ihn feſt an meinen Buſen. Tiefe Stille herrſchte in der ganzen Natur, wir durchflogen reitzende Landſchaften, und die unnennbare Empfindung, die ſich in mei⸗ nem Buſen regte, war ſo heftig, daß auf einmal eine eigene ſchmerzvolle Wehmuth ſich mit dem Wonnegefühl meines Glückes gattete! Sind wir arme Sterbliche nicht zu bedauern, wir, deren flüchtiges Daſeyn uns nur kurze Augenblicke im Schooße heiterer Seelenruhe göunt, und uns mit immer neuen Qualen bedroht! Sind wir nicht geſchaffen,