Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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ww, 165 w⸗ mit gleichem Erfolge, alle peinlichen Vor⸗ würfe, die mich verfolgten. Ich ging zu Dom Pedro, und um meine Schwachheit nicht durch Scheinheiligkeit zu vergrößern, legte ich ihm das getreue Geſtändniß aller meiner aus⸗ ſchweifenden Plane ab. Wohl war mir dieſes Geſtändniß ſchmerzlich, doch glaubte ich durch dieſe verdiente Buße meinem Gewiſſen eine Erleichterung verſchafft zu haben. Meine Freymüthigkeit entwaffnete den ſtrengen Ernſt des tugendhaften Dom Pedro, ich fand nur Wohlwollen und nachſichtsvolle Freundſchaft in ſeinem Betragen.Nun ſo wollen wir das Vergangene vergeſſen, ſo lauteten ſeine troſtreichen Worte,und nur an die Zu⸗ kunft denken, welche dir eine ſo lachende Aus⸗

ſicht zeigt. Du biſt frey, Donna Bianca liebt

dich, ſie ſelbſt geſtand es dir, ſie iſt dein. Einer ihrer Briefe benachrichtigte mich, daß ſie, um ihren Gram zu zerſtreuen, nach Va⸗ lenzia reiste. Sie will die herrlichen Umge⸗ bungen dieſer Stadt beſehen, dort wollen wir ſie auch ſuchen, und werden ſie längs der Küſte unweit des kleinen Hafens von Grao