und die Kranke während der Reiſe zu unterſtützen. Allein er verhielt ſich ſo zurückhaltend gegen Ellinor, wie auf der Rückreiſe aus Italien.
Den Morgen nach der Heimkehr ſagte Miß Monro:
„Biſt Du kräftig genug, um Dixon ſehen zu können?“
„Ja; iſt er hier?“
„Er iſt beim Stiftsherrn. Er ließ ihn aus Brom⸗ ham holen, damit Du ihn ſehen könnteſt, ſobald Du es wünſchteſt.“
„Bitte, laſſen Sie ihn ſogleich holen“, ſagte Ellinor zitternd.
Sie ging dem zitternden alten Mann bis an die Thüre entgegen, führte ihn an einen Lehnſtuhl, den ſie ihm ſelbſt brachte, kniete vor ihn hin und legte ſeine Hände auf ihren Kopf, während er vor Erregung bebte.
„Vergebt mir all die Schande und das Elend, Dixon! Sprecht, daß Ihr mir vergebt, und gebt mir Euern Segen. Und dann laßt uns niemals mehr von der entſetzlichen Vergangenheit reden.“
„Ich habe Ihnen nichts zu vergeben. Sie haben ja niemals etwas gethan—“
„Aber ſagt, daß Ihr mir vergebt, es erleichtert mein Gemüth.“
„Ich vergebe Ihnen!“ ſagte er. Dann ſtand er mit Mühe auf und ſegnete ſie feierlich.
Hierauf ſetzte er ſich wieder dicht neben Ellinor, die ihn liebevoll anblickte.
„Mr. Livingſtone iſt ein guter Mann, Miß!“ ſagte er endlich, indem er ſeine Augen langſam aufrichtete.„Er iſt beſſer, als der Andere jemals war.“


