allein es war ſchon ſpät am Tage, und Mr. Johnſon ſagte, es ſei ihm unmöglich, die Erlaubniß noch für dieſen Abend auszuwirken.
„Außerdem“, ſagte er höflich,„weiß man kaum, ob Miß Wilkins nicht dem armen Manne falſche Hoffnungen machen würde, ob ſie ſelbſt nicht zu falſchen Hoffnungen veranlaßt worden iſt; es könnte eine grauſame Freund⸗ lichkeit gegen den armen Alten ſein, wenn ſie ihn ſpräche, ohne geſetzliche Sicherheit für ihre Behauptung zu haben. Morgen früh, wenn ich Sie recht verſtanden habe—“
„Sie iſt ſo entſetzlich müde, die Aermſte!“ ſagte Miß Monro, die es nicht ertragen konnte, wenn man Ellinor nicht für das beſte Weſen in allen Lebenslagen hielt.
Mr. Johnſon fuhr nach einer entſchuldigenden Ver⸗ beugung fort:
„Nun gut, ſie kann nichts Beſſeres thun, als aus⸗ ruhen. Ueberreden Sie Miß Wilkins, heute auszuruhen. Bis morgen früh werde ich die Erlaubniß vom Sheriff erhalten und bis dahin können Nachrichten aus London eingetroffen ſein.“
„Das iſt das Beſte, und ich danke Ihnen.“
„Es iſt ſogar das einzig Mögliche!“ ſagte er.
Ellinor lag in einem ſchweren fieberhaften Schlafe, als Miß Monro in das Schlafzimmer zurückkehrte, und ſchien ſo unwohl, daß dieſe nicht zögerte, ſie zu wecken.
Allein Ellinor ſchien ihre eigene Bitte ganz vergeſſen zu haben und verſtand offenbar dichis von der ihr über⸗ brachten Antwort.
Die Reiſe nach England, der Kummer, die Aufregun⸗ gen aller Art äußerten nun ihre Wirkung. Der nächſte


