von Ihnen ſelbſt zu hoͤren. Da ſein eignes Kind nicht mehr am Leben iſt, ſo konnte er wahrlich nichts Beſſeres thun, als den ver⸗ laſſenen Waiſen etwas von demjenigen zu⸗ kommen zu laſſen, deſſen man ſie ſo unge⸗ rechter Weiſe beraubt hatte.“
Georg wußte nicht, was er hierauf ant⸗ worten ſollte; aber ſeine Mutter, welche, wie ihr ganzes Geſchlecht, ſtets eine Antwort in Bereitſchaft hatte, ſagte:„Sie moͤgen e5 immerhin Gefuͤhl und Verſtand nennen. Wenn ich aber die Wahrheit ſprechen ſoll, ſo muß ich dem Kinde einen andern Namen geben. Keine menſchliche Zunge vermag's auszuſprechen, Herr Keelevin, was ich ſeit dem Tode Ihres alten Freundes, der dahin gefahren iſt, von dem abſcheulichen Dumme⸗ rian ausſtehn mußt'. Lebte mein gutes Maͤnnchen noch, ſo waͤr' ich keine huͤlfloſe Wirttwe. Aber es giebt gewiß noch einen Weg, um uns aus der Klemme zu helfen. So kann man doch den dummen Walther mnicht länger turniren und ravagiren laſſen; denn ich muß Ihnen ſagen, daß er weder


