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kommt, ſind beinahe das einzige Erbtheil der arbei⸗ tenden Claſſen,— o, rufen Sie, heiliger Vater, die katholiſchen Fürſten der Erde auf, ſich ihrer Armen anzunehmen! Auch für das leibliche Wohl der Menſchen zu ſorgen, auf daß die Menſchen wieder mit Ruhe und Dankbarkeit auf das Wohl ihrer Seele achten können, iſt ja des geiſtlichen Vaters der Menſchheit Pflicht! Ein Mann, der täglich fürchten muß, daß Weib und Kinder vor Hunger nicht das Auge ſchließen, kann unmöglich an jedem Abende inbrünſtig beten,— denn aus Ver⸗ zweiflung und Hunger wird er nur einmal,— aber nicht öfter zu Gott rufen! In Frankreich, in Eng⸗ land fängt die Regierung jetzt an, ihre Verpflich⸗ tung gegen ihre Arbeiter einzuſehen. In Deutſch⸗ land denkt Niemand an ſie,— und doch ſind unſere Arbeiter die fleißigſten, nüchternſten und ſittenrein⸗ ſten. Unſere Regierungen geben ſich ja alle als die Väter, die Vormünder, die Herren ihrer Völker. Nun wohl, ſo mögen ſie wie der Vater an ſeinem Kinde, der Vormund an ſeinem Mündel, der Herr an ſeinem Diener handeln,— für ſie ſorgen!“
Der neue Kreuzritter. 17


