Teil eines Werkes 
4. Theil (1860)
Entstehung
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Plötllich flog ein Reiher mit gewaltigem Gekrächz aus

teriſtiſchen Geſicht einen eigenthümlich rührenden Aus⸗

druck verlieh, ſtand er in dieſer einſamen Stunde mit unterſchlagenen Armen am Fenſter und ſchaute im⸗ mer noch in die vor ihm liegende Ferne hinaus.

dem ſchneebedeckten Gebüſch des Parks von Norden nach Süden hin und augenblicklich folgten ihm Wal⸗ demars Augen, denen ſo leicht nichts entging, was im Bereich der Natur vor ihnen geſchah.

Ein verſpäteter Gaſt! ſagte er, dem raſchen Fluge des großen Vogels folgend.Er verläßt ſeine nordiſche Heimat und fliegt ſüdlicheren Gegenden zu. Ha! Er erinnert mich an mich ſelber und auch ich werde mich bald auf die Wanderung begeben, um meine alte Heimat aufzuſuchen, denn hier habe ich am längſten geweilt und mich feſſelt nun nichts mehr an das alte Schloß, als die dankbare Geſinnung für meinen edlen Wohlthäter und die Erinnerung an die ſchönen Jugendtage, die ich hier mit ſeinem Sohn verlebt habe. So will ich denn gehen, heute nicht mehr, aber morgen früh und meine alten Eltern auf⸗ ſuchen und ihnen ſagen: hier habt Ihr Euren Sohn ganz wieder, nun ſtützet Euch auf ihn, er iſt ſtark ge⸗ nug dazu. Ha! Ja, das iſt auch eine Aufgabe für mich und ſie ſagt mir zu. Aber ehe ich dieſen Gang