Teil eines Werkes 
4. Theil (1860)
Entstehung
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hatte Recht, jetzt erkenne auch ich es, aber leider zu ſpät: ſein Stern iſt ganz erloſchen, nicht allein in ſeiner Bruſt, auch auf Erden, ich ſehe nicht den ge⸗ ringſten Schimmer mehr von ihm und niemals mehr wird er Jemandem auf Erden leuchten. Wie wunderbar iſt es, daß er von jeher die Ahnung ſeines frühen Todes gehabt und die düſtren Geſtalten ſeines Schick⸗ ſals vor ſeinen Augen hat ſchweben ſehn; oft genug und ſelbſt mitten im Rauſch der jugendlichſten Freude hat er mir ſeine Gedanken darüber mitgetheilt. Wie ſind doch manche Menſchen auserleſen, im Geheimen und tief im Innern zu fühlen, was in der Zukunft verborgen liegt, und gewiſſermaßen mit einem Fuß auf dieſer Erde und mit dem andern in jener unbe⸗ kannten Welt zu ſtehen. In welcher geheimnißvollen Verbindung ſteht ihr Geiſt mit dem großen Weltgeiſte, aus welchem Stoffe ſind die Kettenglieder gewebt, die zwiſchen beiden herüber und hinüber laufen, auf welche Weiſe die räthſelhafte Sympathie entſtanden, die Beide mit einander verbindet und den Menſchen das mit Geiſt und Gefühl begabte Atom des allmäch⸗ tigen Schöpfers ſein läßt. Wer das ſehen oder nur begreifen könnte! Warum ſind die Wolken nicht durch⸗ dringbar, die zwiſchen der Erde und dem Himmel fliegen, warum trennt ein endloſer Raum die düſteren