Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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bald zur Einſicht gelangend, daß er Alles, was er von der vorſichtigen Gylfe vor der Hand erlangen könne, erlangt habe, war nicht geſonnen, ihr dafür das Einzige zu gewähren, was ſie von ihm zu begeh⸗ ren fortfuhr, nämlich die ausdrückliche Erklärung, es ſei ihm nur um den Beſitz ihrer Hand zu thun, und ſo verrauſchte ſeine Liebe ſehr bald, wenn er ſie je für das ſeltſame Weſen in ſeinem wankelmüthigen Herzen empfunden hatte. Fortan war es ihm nur darum zu thun, einen gewiſſen Schein unumſtößlicher Wahrheit um ſeine Handlungen zu breiten, um ſich zur rechten Zeit aus der ihn allmälig drückenden Schlinge zu ziehen, und auch das war ihm ungefähr

bis zur Zeit gelungen, als er zum Major befördert

ward und ſein baldiger Abmarſch von Spyker nun kein länger zu bewahrendes Geheimniß war. Schließ⸗ lich aber hatte er in einer ſchwachen Stunde das Herz gefaßt, der arg Getäuſchten vorzulügen, daß ihre Verbindung mit ihm für die Zukunft keinem Zweifel unterliege, daß er aber nicht eher zu dieſer Verbindung ſchreiten könne, als bis die Kriegsfurie ausgetobt habe, denn zu einer Zeit, wie die jetzige ſei, zu heirathen und dabei des Beſitzes eines gelieb⸗ ten Weibes nicht froh werden zu können, hieße ſo viel wie ſein heißes Herz den Qualen des Tantalus

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