Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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ſein Gefährte, den Morgen und ſeine Gaben allein zu genießen, denn er theilte gern Allen, die er liebte, Etwas von Dem mit, was ihn beglückte und heiter ſtimmte.

Ja, ja, es iſt herrlich, erwiderte Magnus eifrig und ſchritt dabei noch ſchneller vorwärts, ſo daß ſogar Waldemar einige Mühe hatte, an ſeiner Seite zu blei⸗ ben.Werden wir nicht bald an das Eis kommen, wo wir von unſern Schlittſchuhen Gebrauch machen können? Es geht ſehr langſam zu Fuße auf dem Schnee und dieſe weiten Waſſerflächen ſcheinen mir unabſehlicher zu ſein, wenn ſie erſtarrt ſind, als wenn ſie unter leichtem Winde einherfluthen.

Das ſcheint Dir nur ſo, weil es Dir etwas Un⸗ gewohntes iſt, über das Waſſer zu gehen, über welches Du nur bei flüchtigem Winde zu ſchweben pflegſt. Aber wozu dieſe Eile, Magnus, Du kommſt früh ge⸗ nug an Dein Ziel.

Wer weiß es, ich glaube es kaum. Mich treibt eine Unruhe vorwärts, die ich nur beſchwichtigen kann, wenn ich alle Kräfte zuſammenraffe, um ihr genug zu thun. Man kommt übrigens nie raſch genug an ſein Ziel.

Der Meinung bin ich eben nicht. Eile mit Weile, ſagten unſre Eltern, und ſie hatten Recht.

Die Welt iſt anders geworden, ſeitdem wir leben. Wir müſſen fliegen, wo jene krochen.