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wenn er von allen Speiſen, die ſie ihm vorſetzte, reich⸗ lich aß und darum bemühte er ſich, ſeinen natürlichen geſunden Appetit auch heute in vollem Glanze zu zeigen. Mutter Talke war daher ganz erfreut, als ſie dieſe unerwartete Huldigung ihrer hausmütterlichen Sorg⸗ ſamkeit ſah, aber um ſo mehr verwunderte ſie ſich, als Adam um neun Uhr keine Anſtalten zum Schla⸗ fengehen traf, ſondern auf ſeinem gepolſterten alten Lehnſeſſel am Fenſter, von wo aus er den ganzen Hof überſah, ſitzen blieb und von Zeit zu Zeit laut
ſeufzte. „Adam,“ ſagte die gute Mutter Talke endlich, trat an ihren Gatten heran und kraute ihm im Backenbarte,.
was er überaus gern hatte,„Adam, guter Adam, wollen wir nicht zu Bette gehen, es iſt ſchon lange neun Uhr vorbei.“
„Nein, Talke, nein, ich ſchlafe heute Nacht nicht, und am liebſten bliebe ich hier auf dem Seſſel ſitzen und ſähe das Morgenroth dort über das Dach her⸗ aufſteigen.“
„Aber, mein Gott, warum denn das?“
„Warum? Du fragſt noch, warum? Talke, ich ſage Dir, wir werden wunderbare Dinge erleben. Es iſt nicht richtig in der Luft, ein furchtbares Gewitter
zieht heran und ich habe Geſichter geſehn, ſo ſchaa⸗
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