Teil eines Werkes 
2. Theil (1860)
Entstehung
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meinen Augen und ich werde die Strafe über Sie verhängen, die den Theilnehmern an den Verbrechen eines Verräthers zuerkannt iſt.

Wenn Sie Macht über mein Leben haben, Herr Capitain, ſo wenden Sie dieſelbe an bedenken Sie aber, daß meine Tage gezählt ſind und daß es meine, des alten Dieners dieſes Hauſes, Pflicht war, lieber Ihnen etwas zu verheimlichen, als das Vertrauen meines eigentlichen Herrn, des Herrn Grafen Brahe, zu täuſchen. Waldemar Granzow iſt ſein Pflegeſohn und ich durfte ihn alſo ſeinen Feinden nicht verra⸗ then.

Peste! Wir werden noch weiter über Ihre Strafe reden, denn ich ſehe, ich habe es mit einem unverbeſ⸗ ſerlichen und verſtockten Sünder zu thun. Wo iſt dieſer koſtbare Pflegeſohn des Herrn Grafen, Ihres

eigentlichen Herrn, wie Sie ſagen, geblieben?

Das weiß ich eben ſo wenig, wie Sie es wiſſen. Er hat in meinem Zimmer neben mir gewohnt die haben es genau durchſucht und da er nicht . mehr darin iſt, wird er es wahrſcheinlich verlaſſen heaben.

Das kann ein Kind einſehen, diable! Stand er vielleicht auch mit jenem Thurm in Beziehung und

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