Verhör,„da ſind wir an eine Klippe gelangt und Sie, alter Mann, den ich bisher in ſeiner Freiheit zu ſchal⸗
ten und zu walten unangetaſtet gelaſſen habe, werden
wohlthun, dieſelbe zu vermeiden, ehe ſie Ihnen den Untergang bereitet. Sie wiſſen ohne Zweifel, Wen wir in dieſer Gegend ſo lange vergeblich geſucht haben?“
„Ich habe es gehört!“ lautete die beſcheiden aber feſt geſprochene Antwort.
„Wußten Sie von der Anweſenheit des Waldemar Granzow in dieſem Schloſſe?“
„Es würde mir nicht ſchwer werden, dieſe Frage zu verneinen, Herr Capitain, aber in meinem Alter und in meinen Verhältniſſen ſpricht ein ehrlicher Mann keine Lüge mehr. So alſo ſage ich Ihnen, daß ich von der Anweſenheit Granzow's wußte und daß ich ihn ſelbſt auf die Gefahr aufmerkſam gemacht habe, der er ſich bei ſeinem kühnen Unternehmen ausſetzte.
Der Capitain ſchäumte vor Wuth b ſtändlichen Worten und doch war er genö beherrſchen, um nicht das Ziel zu verlieren, das m vor Augen lag.
„Wiſſen Sie,“ rief er,„weſſen Sie ſich durch dieſe Verheimlichung ſchuldig gemacht? Wiſſen Sie das, mein Herr? Pfui! Sie ſind ein Nichtswürdiger


