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den ungern auf Waldemar gebracht und ſo lange auf einen Punkt gefeſſelt ſah.
„Aber wie denn— was meinen Sie denn?“ fuhr der Capitain fort,„ich rede ja von keinem Herrn, ſon⸗ dern von dem Seemann, der um der Schweſter des jungen Mädchens willen dort in dieſem Hauſe ſeine Wohnung aufgeſchlagen hat.“
Gylfe erſchrak. Ihre Zerſtreutheit hatte ſie verlei⸗ tet, nicht auf ihre Worte Acht zu geben, was, einem ſcharfen Beobachter und Diplomaten gegenüber, ſchon oft zu unliebſamen Enthüllungen geführt hat. Um daher den ſchlimmen Eindruck, den ſie hervorgebracht, zu verwiſchen, wollte ſie eine raſche erklärende Antwort geben, fiel aber durch ihre Haſt nur noch tiefer in den Fehler, den ſie hatte verbeſſern wollen.
„Ah, ich verſtehe wohl,“ ſagte ſie.„Aber der junge Mann iſt ein ſehr liebenswürdiger Menſch und ich wundere mich, daß Alheid Ahlſtröm ſo viel Zeit ge⸗
braucht, um ſeinen Wünſchen Erhörung zu ſchenken.“
Der heißblütige Franzoſe fing Feuer bei dieſen
uunnklugen Worten.„Unter Umſtänden,“ ſagte er mit ſpitzem Tone,„würde er bei Ihnen wohl nicht ſo viel Zeit gebraucht haben, um zum Ziele zu gelangen?“ 8„Was denken Sie von mir, mein Herr!“ fuhr nun auch die von einem Extrem in's andre gerathende


