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Mit dieſem mehr angedeuteten als ausgeführten Charakter, der heutzutage in großen Städten ſo häu⸗ fig geworden iſt, daß eben die Andeutung ſchon ge⸗ nügt, ſtimmte ſeine ganze Erſcheinung überein. Die⸗ ſer Franzoſe war ein ächtes vollkommenes Kind ſeiner Zeit, ein Sohn ſeines Volkes, ein duftender Poma⸗ denherr, ein Stutzer in Uniform, der ſogar Brillanten in den Ohrringen trug, ein Eroberer, nicht allein im Reiche der Fürſten, die ſein Kaiſer bekriegte, ſondern auch im Reiche der Gedanken und Empfindungen, wenn wir ihm letztere überhaupt zugeſtehn dürfen. Daß er daher bei dem kleinen Volke, unter dem er jetzt lebte und wirthſchaftete, als ein ausländiſcher Rieſe, ein erhabenes Weſen nie dageweſener Größe auftrat, war ganz in der Ordnung, denn angeſtaunt, bewundert, vergöttert zu werden, das lag ganz in ſei⸗ nen Naturbedürfniſſen, das war ein nothwendiger Weih⸗ rauch, mit dem die Atmoſphäre, in der er athmete, geſchwängert ſein mußte.
Und dieſe Vergötterung mußte ihm ja unter die⸗
ſem kleinen Volke von ſelbſt zufallen, das ihm im
Ganzen und Einzelnen nicht von der geringſten Bedeu⸗ tung war und auf deſſen angeborne Niedrigkeit er von ſeiner urſprünglichen Höhe ſtolz und herriſch her⸗ abſah. Denn was war dieſes Volk gegen ihn? Er


