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Hinderniſſen und Widerwärtigkeiten zu erfüllen und es dadurch zu etwas ganz Anderem zu geſtalten, als wozu es die Vorſehung in ihrer Güte urſprünglich be⸗ ſtimmt haben mag, Gylfe gehörte zu den Menſchen, die die Berechtigung zu haben glauben, ſich in's Le⸗ ben hinein zu ſingen, zu ſpielen, zu lachen und zu tändeln, ohne vom Nachdenken gepeinigt zu werden, das die Klippe ſo mancher heiteren Lebensfreude iſt. Wenn ſie einmal ein ernſter Gedanke erreicht, ſo be⸗ ſitzen ſie das Talent, ihn von ſich abzuſchütteln, wie der Pudel das Waſſer, ſie haben die Kraft und Selbſt⸗ verläugnung, zu ſich zu ſagen:„Ach, ich will nicht nachdenken, das Nachdenken macht traurig, macht häßlich, macht alt!“— Dieſe Menſchen ſind in der Regel, wenigſtens dem äußern Anſchein nach, ſehr glücklich, die ernſte Bürde des Lebens belaſtet ſie nicht, kein Kummer drückt ſie nieder, kein Schmerz wurzelt
dauernd in ihnen. Werden ſie einmal gebeugt, ſo
erheben ſie ſich ſogleich wieder, wie die Aehre des Feldes, wenn der Windſtoß vorüber geſauſt iſt. So
wären ſie wahrhaftig zu beneiden, da ſie Etwas be⸗
ſitzen, was Niemand erreichen oder ſich aneignen kann, dem es nicht von Hauſe aus gegeben iſt: den ſo oft belobten leichten Sinn, wenn in dem Worte leich⸗
ter Sinn eben nicht jene beklagenswerthe Beimiſch⸗
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