nen oder Ledertapeten geſchmückt, die Fußböden von polirtem Eichenholz und nur hie und da mit weichen Teppichen bedeckt.
Einer beſonderen Erwähnung verdient noch der nach Nordoſten gelegene ſogenannte Spukthurm. Die⸗ ſer Name allein ſchon erklärt hinreichend die Bedeu⸗ tung und Geltung, die derſelbe bei den Bewohnern des Schloſſes und ſeiner Umgebung genoß. Wunder⸗ bare Familienereigniſſe, bei denen Liebe, Eiferſucht, Haß und endlich Blut die Hauptrolle ſpielen, ſollen ſich in demſelben zugetragen haben, obwohl Niemand recht weiß, welche Perſonen er damit in Verbindung zu bringen hat. Er war ſehr ſelten, in den letzten fünfzig Jahren gar nicht bewohnt geweſen, obwohl ſeine Räumlichkeiten vollkommen dazu eingerichtet wa⸗ ren. Seine Fenſter, wie ſchon der alte Tarbot berich⸗ tet, blieben ſtets verhangen, Niemand beſtieg ſeine ſchmale gewundene Treppe und zumal in der Nacht wagte faſt kein Menſch, den alten Kaſtellan ausge⸗ nommen, ſein Inneres zu betreten. Die Umwohner des Schloſſes hatten eine heilige Scheu vor ihm und es ging-die Sage, daß bisweilen um Mitternacht an einem ſeiner Fenſter eine weiße Geſtalt ſichtbar werde, die die Umgegend nach Norden und Oſten hin be⸗ trachte und, mit einem Tuche wie zum Gruße darü⸗
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