Teil eines Werkes 
1. Theil (1860)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

vorragt und bei Oſtſtürmen von den ſchäumende

355

Witterung hoffen zu laſſen. Zwar war das Gewitter längſt vorübergerauſcht, der Regen hatte aufgehört, aber der Wind war in ſeiner ganzen Mächtigkeit ge⸗ blieben, blies nur noch etwas mehr aus Oſten und jagte dick zuſammengeballte Wolkenmaſſen vor ſich

her, die kein Ende nehmen wollten und den ganzen

ſichtbaren Horizont nach allen vier Himmelsgegenden überſpannten. Das trübe Licht, das dadurch hervorgebracht wurde, der ſauſende Wind, der bald pfeifend, bald heulend daherfuhr, ſtand ganz in Einklang mit der öden Ge⸗ gend, die des Wanderers Fuß zu betreten im Begriff war. Denn wir nähern uns endlich jener ſchon mehr⸗ fach erwähnten Landenge, der Schabe, die wie eine nach Weſten und Süden ausgeſchweifte Klammer, als würde ſie durch die von Oſten heranſtürmende See dahingedrückt, die Halbinſel Wittow mit den ber⸗ gigen Waldungen Jasmund's verbindet. Schon die letzte Viertelmeile, bevor man den ſchmalen Landſtrei⸗ fen ſelbſt betritt, fängt das auf Wittow liegende Land an, den Charakter der Schabe anzunehmen. Ihr Hauptbeſtandtheil iſt gelblicher, wahrſcheinlich in der Vorzeit durch die Meeresfluthen zuſammengeſchwemm⸗ ter Sand, der nur wenig über dem Meeresſpiegel her⸗ n