Teil eines Werkes 
1. Theil (1860)
Entstehung
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daß ſelbſt der Unkundigſte unter ihnen das lange drohende Gewitter in vollem Anzuge erkennen mußte.

Monsieur, ſagte der kleine Franzoſe und rückte dem kräftigen Waldemar, als wolle er Schutz bei ihm ſuchen, dicht auf den Leib,was meinen Sie? Wird das Gewitter heraufkommen und werden wir davon zu leiden haben?

Ohne Zweifel, mein Herr. Es wird ſogleich eine hübſche Böe ausbrechen und wir werden wacker dage⸗ gen kämpfen müſſen.

Mon dieu! Ich bitte Sie! Dann laſſen Sie uns raſch zu Lande fahren da liegt es ja vor uns ich bin etwas ängſtlich auf dem verteufelten Waſ⸗ ſer und leide ſehr leicht an der Seekrankheit.

Bei dieſen Worten blies der Holländer ſeinen letz⸗ ten Dampf aus der Pfeife und ſteckte ſie dann vor⸗ ſichtig in ihr Futteral; der Däne aber ſchnallte ſeinen Säbel ab, als wollte er ſich auf eine möglicher Weiſe nothwendig werdende Schwimmübung vorbereiten.

Das iſt leichter geſagt als gethan, erwiderte Waldemar und warf den beiden Schiffern einen Blick zu, die ſchweigend und das Wetter beobachtend ihren Dienſt verrichteten.Dort drüben können wir nicht

landen und ich denke, wir werden bis zur Wittower Fähre geduldig ausharren müſſen.

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