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nur die Vögel, die Lüfte und die Blumen darin. Und dennoch war viel Leben und mit dieſem Leben auch viel Glück in den Gemächern und ſchattigen Umgebun⸗ gen des Herrenſchloſſes, denn ein neuvermähltes Paar, welches erſt am Tage vorher mit zwei anderen Paaren das Gelübde ewiger Treue abgelegt, hatte ſeinen Auf⸗ enthalt darin genommen. Ich wandelte mit meiner für immer wieder gewonnenen Chriſtel durch die ſchat⸗ tigen Laubgänge, ſie hing an meinem Arme und ihr lockiger Kopf ruhte, nur leiſe geflüſterte, aber doch wohl verſtandene Worte lispelnd, auf meiner Schulter. Wir waren ſo glückſelig, wie zwei Menſchen unter dieſen Umſtänden es ſein können. Da hörten wir einen Kuckuk in den Gebüſchen rufen und ſchauten aus unſerer ſeligen Träumerei auf.
„Wie lange wird dieſes unſer Glück dauern,“ ſcherzte Chriſtel und lächelte mich an—„laß uns zählen!“
„Verſuche die Götter nicht,“ entgegnete ich ihr.
„Ol die Götter ſprechen nicht durch einen Kuckuks⸗
mund, ſie haben andere Stimmen für uns— aber
laß mich einmal zählen.“ Und ſie zählte zehn, zwanzig, dreißig Mal— da aber ſchien es, als wenn dem
Kuckuk die Stimme ausginge, wenigſtens wechſelte er den Ton und endlich fing er laut zu lachen an. Aber
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