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wollte ſagen, hören Sie ihn, fühlen Sie ihn, da iſt er— Ihr Sohn, der kleine Fi, der vornohm ge⸗ wordene Doktor!“
Aber ſchon lag ſie an meinem Herzen, die ſilber⸗ haarige Greiſin, an dem Herzen ihres ſtarken, kräf⸗ tigen Sohnes. Gott! welches Glück giebſt Da Boch 3 Deinen Menſchen auf Erden!—
Da ſaßen wir denn, die beiden Lehmann, Ernſt Goy und ich, im Kreiſe um die mir ſo theure Frau,
und ſchauten ſie vor Freude ſchweigend anß ſie, die mit ihren matten Augenſternen nichts ſah, aber mit
ihren übrigen Sinnen Alles genau erfaßte, was nur leiſe wie ein Hauch in ihre Nähe kam.
„Mein Kind, mein Sohn,“ ſagte ſie lächelnd, nalſo hier, bei Dir ſoll ich wohnen und leben? Weißt Du aber auch, daß ich bei aller Freude, die ich empfinde, beſorgt bin, ich werde Dir eine Laſt ſein?“
„Mütterchen! Wie kannſt Du Deinem Sohne, dem einzigen Weſen auf der Welt, welches mit Dir durch
Gottes Spruch verbunden und verwachſen iſt, zur Laſt ſein? Hier, die gute Frau meines alten Freundes
Lehmann, hat Dir eine Wärterin verſchafft, welche immer bei Dir und um Dich ſein wird, und was ich ſelbſt an Zeit übrig habe, ſoll Dir auch von mir ge⸗
widmet ſein.“ 3
4 Uund ſie weinte vor Freuden, die alte Mutter und 14
ſtreckte ihre wachsbleichen, feinen Hände dankend nach
uns Allen aus. 8 8 Am ſpäteren Abende aber, als ich ſie in hrem


