Teil eines Werkes 
3. Theil (1854)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

307

dem ich früher gewohnt ſollſt Du auch haben, und das Uebrige wird ſich finden. Jetzt laß uns aber zu Tiſche gehen; wirf Deine Reiſekleider ab und mache Dich zurecht höre aber noch eins; bevor Du hier an die Arbeit gehſt, mußt Du erſt eine Reiſe unter⸗ 4 nehmen. 44 8 Eine Reiſe? Wohin? Du teuuſt mai Lbb- haberei dafür, ich rziſe gern. 5. Das habt ich mir gleich gedacht und durum thabe ich Dich dazu auserſehen. Morgen alſo ſetzeſt Du Dich auf die Poſt und fährſt nach Weſel. 8 Nach Weſel? Was ſoll ich denn da? Meine gute, alte, blinde Mutter holen. Sie muß von jetzt an bei mir wohnen. Für ihr Unter⸗ kommen bei mir iſt ſchon im Ganzen und Einzelnen 3 geſorgt und ich habe auch ſchon an ſie geſchrieben, damit Du ſie gerüſtet vorfindeſt. In Weſel, wenn ſie nicht Luſt hat, mit der Poſt zu reiſen, nimmſt Du einen bequemen Wagen an Geld ſoll es Dir nicht fehlen läſſeſt ſie alle Nächte ruhen, ſtrengſt ſie nie übermäßig an und führſt ſie geſund und unbeſchäͤdigt hierher. Bedenke, es iſt meine Mutter un alt und blind und ſchwach! Junge, Deine Mutter! In dieſem W für mich Alles enthalten. Ich will ſie wie u

*