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ſo unglücklich der Tag für uns begontten zu haben ſchien, ſo glücklich endete er. In kurzer Zeit ſahen wir geſchloſſene Maſſen preußiſcher Truppen auf einer Anhöhe geſammelt ſtehen und ſich anſchicken, den durch⸗ brochenen Feind nach Rheims zurückzudrücken. In die⸗ ſem Augenblick öffneten ſich die Thore der alten Königs⸗ ſtadt und die Ruſſen zogen unter Trommelſchlag und Hörnerſchall zu unſerer Unterſtützung herbei. Das aber war ein ergreifender Augenblick für einen Theil der franzöſiſchen Kavallerie, die, nun zwiſchen zwei Feuern eingeklemmt, mitten auf der Chauſſee hielt und nicht wußte, wohin ſie ausweichen ſollte.
Ein ſchönes Huſarenregiment, mit von Gold blitzen⸗ den rothen Uniformen und Bärenmützen auf prächtigen Pferden, nur aus Pariſern beſtehend, wie wir ſpäter hörten, hielt vor unſeren Augen. Anfangs geſchloſſen harrend, ſah man ſie bald unruhig werden; Unſchlüſſig⸗ keit, was zu thun ſei, verriethen alle ihre Bewegungen. Da wurde von ruſſiſcher und preußiſcher Seite zugleich das Zeichen zum Angriff gegeben und ein Paar Ka⸗ nonenkugeln ſchlugen mitten in das ſchöne Regiment ein. Es entſtand ein Gewoge unter den wiehernden und ſchnaubenden Pferden, wie wenn ein mächtiger Windſtoß ein hochähriges Kornfeld in fluthende Be⸗ wegung ſetzt. Bald fingen ſie an, ſich an einander zu
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