Teil eines Werkes 
3. Theil (1854)
Entstehung
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die Franzoſen von dem erträumten raſchen Siege zu⸗ rückgehalten hätte. Denn kaum hatte die Mehrzahl unſerer Truppen ihre Strohlager verlaſſen, ſo wirbelten mitten aus dem Lager Rauchmaſſen empor, die, wie mit Sturmesflügeln ſich verbreitend, den feindlichen Reitern ſowohl wie uns die freie Ausſicht verdeckten. Durch irgend eine Unachtſamkeit war unſer Bivouak in Brand gerathem und ſo ſchnell theilte ſich das kriechende Feuer, von einem leichten Nordwinde begünſtigt, der allgemeinen Umgebung mit, daß die in nächſter Nähe ſtehenden Compagnieen nicht ſchnell genug entfliehen konnten. Viele geladenen Gewehre gingen dabei von ſelbſt los und feuerten ihre Ladung auf Freund und Feind ab, ſelbſt die in den Patrontaſchen verwahrten Patronen fingen Feuer und richteten eine unvermuthete und oöft ergötzliche Verwirrung an. Wären unſere Ge⸗ danken nicht auf ernſtere Dinge gerichtet geweſen, wir hätten über die hier und da ſpielenden Scenen lachen müſſen. Denn die beſtürzten Landwehren, die platzen⸗ den Patronen ihrer Kameraden gewahrend, ſprangen aus Reih und Glied, behende hierhin und dahin hüpfend, um dem praſſelnden Feuerwerk zu entgehen, und oft, ſchon wenn ſie ſich befreit glaubten, fing das Feuer in ihrer eigenen Mitte zu ſprudeln an. Die Verwirrung war groß und eine Menge Brandwunden kamen zum