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und uns freie Hand zu ſchaffen, da wir ſtündlich auf neue Arbeit gefaßt ſein mußten. Raſch wurden die vorhandenen Wagen mit ihrer koſtbaren Fracht belaſtet und als wir damit fertig waren, glaubten wir ſchon eine Ruheſtunde vor uns zu haben, als der Befehl kam, die fliegende Abtheilung des Lazareths ſchleunigſt wieder gegen Rheims vorrücken zu laſſen.
In Eile nahm ich Abſchied von meinen freundlichen Wirthen, die mir noch zwei wohlverpackte Flaſchen Sillery an das Pferd brachten, und ſprang in den Sattel, meiner Abtheilung nachzutraben, die ſchon einige Minuten voraus war. Und es war Zeit, daß wir wie⸗ der im Angeſichte Rheims erſchienen. Früh Morgens um neun Uhr waren unſere braven Truppen, die in
ihren Bivouaks ruhig kochten, ſchmauſten und ſchliefen, durch den Ruf aufgeſchreckt: es zeigen ſich feindliche Kavalleriemaſſen von allen Seiten! Leider war dieſe Nachricht nur zu wahr. Denn kaum hatte man die Gewehre ergriffen, ſo ſah man, wie von der kühlen genluft herbeigeweht, trabende Kolonnen rechts und ks ſchwenken, um unſere lagernden Infanteriebataillone unvermuthet über den Haufen zu werfen. Und das wäre ihnen wahrſcheinlich vollſtändig gelungen, wenn nicht ein unglückliches, aber diesmal rettendes Ereigniß, welches Niemand vorhergeſehen, eingetreten wäre und
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