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Hülfe flehend mir entgegenſchritt. Sehr bald hatte ich den Zuſtand der Kranken erkannt und einige aus un⸗ ſerer Apotheke ihr eingeflößte Tropfen brachten ſie wie⸗ der zu ſich, die der Schreck, die Angſt, das blutige Entſetzen der nächſten Umgebung niedergeworfen hatte. Bald erhob ſie ſich und dankte mir mit rührenden Worten
„Geben Sie mir zu eſſen,“ rief ich ſtatt aller Antwort,„ich kann kaum noch auf meinen Füßen ſtehen, ich habe ſeit drei Tagen gehungert.“
In kürzeſter Zeit wurde mein Begehren geſtillt. Man brachte eine Flaſche Sillery, den ich hier zum erſten Male trank, Brot und Fleiſch. Ich faßte letz⸗ teres vor Gier mit den Fingern und verſchlang es, fügte darauf ſchnell einige große Biſſen ſehr ſchönen weißen Brotes hinzu und trank raſch ein paar große Gläſer ſchäumenden Weines aus. Da— nie iſt mir wieder etwas Aehnliches begegnet— ich ſaß gerade auf dem Sopha neben der Dame— glitten mir die Hände ſo zu ſagen vom Munde, ich ſank hinten über und augenblicklich, ohne meiner bewußt zu werden, ver⸗ fiel ich in eine Art Schlummer, wie ich nie einen ſüße⸗ ren und leichteren genoſſen habe, den aber die unge⸗ heure und dauernde Anſtrengung bütihn iß ſchnal herbeigezaubert hatte.


