Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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die wir ſo früh nicht erwarteten. Allein wir wollen uns bemühen, weiſer zu werden, glaube mir, und Deine Ermahnungen ſollen nicht auf unfruchtbaren Boden gefallen ſein. Geduld, meine Freunde! We⸗ nige Jahre werden es lehren, daß wir nicht verge⸗ bens hier geweſen ſind und dies traurige Stück Welt⸗ geſchichte vor unſern Augen mit abwickeln ſahen. Wir wollen es uns eine Lehre ſein laſſen und ein Beiſpiel daran nehmen, damit wir nicht in eine ähnliche Lage gerathen, wie dieſer arme König und jener Herzog von Braunſchweig. Auch fern vom eingebildeten Glanze eines Thrones und ohne das zweifelhafte Glück, über Hunderttauſende zu herrſchen, giebt es Wohlſein und Zufriedenheit, und dieſe zu erreichen, wollen wir trachten, noch ehe uns das Schickſal auf den Scheideweg geſtellt und mit rauher Stimme uns unſer Ja oder Nein abgefordert hat. Auf Wieder⸗ ſehen, meine Herren, wenn die Wagen vorgefahren ſind!

Er machte uns eine Verbeugung und entfernte ſich, Einen unter uns mit verwunderten Augen und weit aufgeriſſenem Munde zurücklaſſend, denn Graf Hohenheim hatte nicht im Geringſten den Sinn ver⸗ ſtanden, der hinter dieſen Worten verborgen lag, den Herr von Transfeld und ich uns ſchon beſſer deuten