Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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und geht über alle menſchlichen Begriffe. Nicht ein⸗ mal der Gabe dürfen ſich die Menſchen bedienen, die ihnen Gott zum Unterſchiede von den Thieren ver⸗ liehen, ſie dürfen nicht frei denken und ſprechen und alſo auch nicht ſchreiben, denn das Schreiben iſt ja nichts als das Fixiren des Gedankens. Ja, nicht ein⸗ mal beten ſollen ſie zu Gott nach ihrem Gefallen, und ſelbſt ihre innerſten Herzensgefühle ſollen ſie in kalte vorgeſchriebene Formeln zwingen. Mit dem freien Denken, Sprechen, Schreiben und Beten aber müſſen vernünftige Geſetze eingeführt und redlich gehandhabt werden, oder ich wollte, wenn ich ein ſolcher gemiß⸗ handelter Unterthan wäre, lieber heute als morgen in die Wildniß wandern und mit den Thieren ver⸗ kehren, die auch ohne Geſetze wachſen und gedeihen.

Ich lächelte und doch mußte ich ihm innerlich Recht geben.Du ſprichſt da ſchöne Dinge, ſagte ich, aber es iſt ein weiter Weg von dem guten Willen bis zur Ausführung einer ſo großen That.

Ich werde ihn zurücklegen, lane mir, und ſie wenigſtens verſuchen.

Und wenn ſie Dir nicht getingt?

Dann werde ich mich von meinem Throne zurück⸗ 4 ziehen und lieber ein Privatmann mit gutem Gewiſ⸗ ſen, als ein Fürſt ohne Kraft und Einfluß ſein. So