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erinnere mich deſſelben ſehr wohl und lange Zeit hat das Gehörte in meinem Kopfe fortgeſummt, konnte ich wegen ſtarken Unwetters das Haus nicht verlaſſen, ich blieb alſo in der nächſten Stube, wo gewöhnlich meine* Mutter arbeitete, in einem Winkel hocken und hörte da zu meinem Entſetzen den ganzen ſchrecklichen Vor⸗ gang mit an, der obiger thatkräftiger Ermahnung auf dem Fuße folgte. Mein Vater war an dieſem Tage beſonders un⸗ wirſch, und meine Mutter bemühte ſich mit alle Mitteln, ihn auf ſeinen Stuhl und zum Schlafe zu bringen. Allein das gelang diesmal nicht, die Scene wurde ſogar noch ärger und meine arme Mutter flüch⸗ tete endlich ſelbſt weinend und händeringend in ihr Zimmer, wo ſie mich zu ihrem nicht geringen Erſtau⸗ nen mit klappernden Zähnen ſitzen und meinen zer⸗ fetzten Schiller bebend in den Händen halten ſah. „Wie,“ ſagte ſie ſchluchzend und mich an ſich drückend,„haſt Du gehört, Kurt, was der Vater ge⸗ ſprochen hat?“ 84 7 Ja, meine Mutter, ich habe es ehr deutlich ge⸗ hört; hat er denn mich mit dem„Strolche“ gemeint?“ „Gott bewahre, mein Kind, er ſprach von einem ganz anderen Menſchen!“ erwiderte ſie bebend und noch viel bleicher werdend als vorher.


