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auch wahrſcheinlich der Umſtand viel beitrug, daß der Arme in ſeinen geſunden Tagen der leutſeligſte, ru⸗ higſte und leidenſchaftsloſeſte Vorgeſetzte war, der allen ihren Wünſchen ein offenes Ohr lieh und that, was in ſeinen Kräften ſtand, um ihnen das Leben und Wirken bei ihm ſo angenehm wie möglich zu machen.
Nach meines Vaters frühzeitig ausgeſprochenem Wunſche und Willen, ſollte ich Kunſtgärtner und ſo⸗ dann einſt ſein Nachfolger im Amte werden, wofür er alle Mittel aufzubieten verſprach; ein Ziel, welches allerdings nicht ſo überaus ſchwer zu erreichen gewe⸗ ſen wäre. Allein meinen Beifall fand dieſe Abſicht durchaus nicht. Ich ſah und roch zwar die Blumen ſehr gern, hatte auch meine Freude an den alle Jahre ſich neu geſtaltenden Verbeſſerungen und Verſchöne⸗ rungen des fürſtlichen Parks und Gartens, verſchmähte ebenſowenig die reifen Obſtſorten der Treibhäuſer und Spaliere, aber mein ganzes Leben mit der Pflege dieſer Zierden der Gartenkunſt hinzubringen und das mir durch alle ſeine Kleinigkeiten und Mühſeligkeiten zuwidergewordene Geſchäft meines Vaters fortzuſetzen, dazu verſpürte ich nicht die geringſte Luſt in meinem auf Größeres und Weiteres gerichteten Geiſte. Mein ganzes Beſtreben vielmehr, in jüngeren Jahren unbe⸗ wußt, in ſpäteren von ernſtem Willen unterſtützt, ging


