Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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ſich der im Sonnenlicht funkelnde More⸗See aus, von länglich gewundener Geſtalt, wie faſt alle hochländiſche Seen, aber ſo klar und rein und im tiefſten Frieden ruhend, als hätte ſeine Ufer noch nie ein Menſchenfuß betreten. Lionel erzählte, daß er einer der tiefſten Seen ſei und daß man bei dreitauſend Fuß ſeinen Grund noch nicht erreicht habe.

Nachdem die Geſellſchaft ſich lange an dem köſt⸗ lichen Anblick gelabt und die Gegend beſprochen, durch welche ſie zog, lenkten die Führer die allgemeine Aufmerkſamkeit nach Oſten hin und da erhob ſich in ihrer ſtattlichen Größe die herrliche braune Pyramide des Ben More, deſſen ſchneeiger Gipfel im roſigen Sonnenſtrahle glitzerte und ſeine Giesbäche mit brau⸗ ſendem Getöſe dem See gleiches Namens zuſendete. Prachtvoll war der Anblick dieſes Schauſpiels und lange Zeit verging, ehe man ſeine Bewunderung ganz aus⸗ ſprechen konnte.

Lionel hatte ſeinen Arm um Arnold's Schultern gelegt und deutete mit der Hand auf einige der ſtrah⸗ lendſten Giesbäche hin.„Wie gefällt Dir unſre nordiſche Heimat?“ fragte er freudig, dabei einen Blick nach Martha hinüberſendend, die in ähnlicher Weiſe von Georgy umſchlungen wurde.

Arnold ſchüttelte voller Bewunderung den dunklen