Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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172.

die ſchottiſchen Felſen geriſſen hat. Der Weg, der auf die Höhe deſſelben führte, wurde ſo ſchmal, daß nur ein Pferd auf demſelben Raum behielt, und die Führer faßten die Zügel der Ponies, welche die damen trugen, um ſie zu ſtützen und ihnen das mühſame Klettern zu erleichtern. Es war ein ziemlich nacktes, nur dann und wann mit Haidekraut bedecktes Felſen⸗ gebirge, mitunter ſumpfig, trotz der Höhe, und der ſchmale, mit Geröll bedeckte Pfad lief im ſteilſten Zick⸗ zack hinauf, von Zeit zu Zeit kleine Abſätze bildend, auf denen die wackeren Pferde ſtets aus eigenem An⸗ triebe einige Minuten ſtehen blieben, um ſich zu ver⸗ ſchnaufen.

Arnold konnte das angſtvolle Keuchen und Röcheln der ſich furchtbar anſtrengenden Thiere nicht länger ertragen, er ſprang aus dem Sattel, Lionel folgte ihm, und ſo kletterten Beide langſam hinter den Pferden der Damen her, deren ſich eine gewiſſe Beſorgniß be⸗ mächtigt hatte und die keine Worte finden konnten, um ihre Empfindungen laut werden zu laſſen.

Als man aber auf der Höhe des etwa zweitauſend Fuß hohen Gebirges angelangt war, hielt man wieder längere Raſt und wurde dabei für alle Mühe und Noth durch einen wunderbar ſchönen Anblick belohnt. Denn unten am Fuße der abſchüſſigen Felſen dehnte

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Der Leuchtthurm auf Cap Wrath. II.