Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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aber hatte dies elende Zimmer noch einen Schmuck aufzuweiſen den Stammbaum der Familie. Es war ein altes auf Strohpapier erbärmlich gemaltes Bild und ſtellte einen geharniſchten Ritter dar, aus deſſen Bruſt ein Baum ſproßte, der ſich in unzählige Aeſte verbreitete; darunter ſtand der Name des einſt ſo mächtigen Clans, zu dem auch dieſe Familie ge⸗ hörte: Mac⸗Pherſon.

Am Feuer ſaß ein triefäugiges Weib, in ziemlich abgetragene aber keineswegs zerriſſene Kleider gehüllt. Sie machte nicht die geringſte Bewegung, als ſie die jungen und ſo ſchön gekleideten Fremden eintreten ſah, außer daß ſie ein grinſendes Lächeln blicken ließ, wo⸗ mit ſie den dargebrachten Morgengruß nach ihrer Art freundlich erwiderte. Lionel lud ſie ein, mit vor die Thür zu kommen, was ſie auch ſogleich that und bald darauf mit ſcheuer Verwunderung, aber dankbarem Ge⸗ ſichtsausdruck, von den ihr dargereichten Speiſen ge⸗ noß. Nachdem ſie nur Weniges gegeſſen und ein Glas Wein getrunken, lief ſie nach dem Abhange hin, wo ihre Schaafe weideten, kam aber nicht eher wieder zurück, als bis die Fremden ſchon weiter gezogen waren.

Wie gefällt Ihnen dies Haus? fragte Lionel Martha Tiefenſee.