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1. Theil (1862)
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Dieſes Pferd war ein in ſeiner Art überaus ſchö⸗ nes und dabei ſeltenes Thier. Es war gerade an dem Tage vor ſechs Jahren geboren, als der Admiral zum letz⸗ ten Male ſeine Heimat beſuchte, und während ſeiner Abweſenheit hatte man es gezähmt und für ihn zugerit⸗ ten, da ihm die ſeltſame Zeichnung deſſelben außeror⸗ dentlich gefiel. Es war ein großer ſtarker Ponyhengſt, ein Schecke von merkwürdiger Elaſticität und Schnellig⸗ keit. Der Kopf und die Vorderfüße waren ſchneeweiß, Bruſt, Kreuz und Hinterfüße vom glänzendſten Dunkel⸗ braun. Die beinahe bis zur Erde fallenden welligen Mähnen und der den Boden fegende Schweif glitzer⸗ ten wie Silberfäden und dabei zeigte es Muth, Kraft und Geſchicklichkeit im Erklettern der ſteilſten Berge, ſo daß Sir Colin nie ein brauchbareres Pferd in ſei⸗ nem Beſitz gehabt zu haben erklärte.

Soll ich mitreiten, Sir? fragte der allezeit dienſtfertige Joe.

Nein, ich will allein ſein beſuche ſo lange den Thurm, bis ich wiederkehre. Adieu!

Und er ſtieg auf und trabte raſch den ſanften Abhang hinunter, während auf der Terraſſe alle Diener des Schloſſes ſtanden und ihm nachſahen, voll Freude über den trefflichen Herrn, den man lange nicht ſo heiter geſehen, wie an dieſem Tage.