„Ja, Sir Colin, das hat er gethan, und nun bin ich auf lange Zeit meine Sorgen los und kann ruhig auf den Ausfall der nächſten Erndte warten.“
„Ja, das könnt Ihr; aber ſeht, ich darf mich doch von meinem Neffen nicht beſchämen laſſen. Zwar bin ich nicht ſo reich wie er und habe auf keine große Erbſchaft zu hoffen, aber gerade jetzt bin ich bei Kaſſe und — da, da habt Ihr auch von mir fünfzig Pfund— für Eure Frau, Euern Haushalt— ſtill— kein Wort darüber und nun verlaßt mich und denkt an Eure Ruhe.— Joe!“
Joe, der vor der Thür ſtand, kam ſogleich herein und erhielt den Auftrag, für Mr. Ferguſon zu ſorgen und dann Mr. Waterford, den Kaſtellan von Glory⸗ Craig⸗Hall, zu ſenden.
Ferguſon, ganz erſchrocken und faſt verdutzt über ſein merkwürdiges Glück ſeit dem vorigen Tage, wankte wie ein Trunkener dem vorangehenden Joe nach, und ſo war der Admiral wieder allein, der ſogleich an das Fenſter trat und den Brief ſeines Neffen noch ein⸗ mal las.
Als er damit fertig war, ging er eine Weile ge⸗ dankenvoll auf und nieder und ſagte dann:„Das iſt der vernünftigſte Entſchluß, den der gute Junge faſſen
konnte. Ha! Iſt es doch, als ob er meinen Wunſch, 22*


