Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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ſo daß man ſie in allen freien Stunden beiſammen ſah, wie ſie denn auch viele ihrer Studien gemein⸗ ſchaftlich betrieben. Erſt als Lionel in's Jünglings⸗ alter getreten war und mit ſeinem Erzieher die Uni⸗ verſität Oxford bezog, fand die erſte, Jahre dauernde Trennung ſtatt, die beiden Theilen die größten Schmer⸗ zen verurſachte. Indeſſen waren beide Geſchwiſter in der friſchen Luft des Nordens zu geſunden und kräf⸗ tigen Geſtalten herangereift, und wie Lionel unter ſeinen Studiengenoſſen allgemein bewundert ward und für einen der hoffnungsreichſten Studenten galt, ſo wurde Georgy im weiten Umkreiſe ihrer Heimat für das ſchönſte und blühendſte Mädchen gehalten, welches ſich je in den hochländiſchen Seen geſpiegelt hatte und durch die hochländiſchen Berge gewandelt war.

Was nun die Studien Lionel's insbeſondere betrifft ſo war derſelbe natürlich nicht auf ein beſonderes Feld darin angewieſen. Er betrieb ſie nur, um ſeinen Geiſt im Allgemeinen zu bereichern und ſo viel des Wiſſenswerthen wie möglich in ſeinem Kopfe aufzu⸗ ſpeichern. Allein ſchon nach wenigen Jahren fand er aus eigener Anſchauung, daß die enggezogenen Kreiſe des Lehrens und Lernens in Opford, noch dazu auf eine höchſt ſteife und pedantiſche Art betrieben, ſeinen Erwartungen keineswegs entſprächen, und er ſehnte