Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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nes Rentmeiſters anzuhören und mit, über die Faul⸗ heit der Menſchen ſchaudernder Haut zu vernehmen, daß dieſer oder jener Pächter mit zwanzig Pfund in Rückſtand geblieben? Oder wohl gar mit den Er⸗ ziehern ſeiner Kinder— die gelehrten Unſinn ſchwatzen — ein paar Worte zu reden, dieſer Kinder, deren raſches Wachsthum an Körper und Geiſt ihn zu ſei⸗ nem Schrecken alle Tage daran erinnerte, daß die Jahre ſeines eigenen Lebens eins nach dem andern ſchwänden und dabei die Mühſeligkeiten immer zahl⸗ reicher würden?—

Wir glauben genug von unſerm erhabenen Lord geſagt zu haben, um ihn hinreichend zu kennzeichnen, das Weitere wird der Verlauf unſerer Erzählung thun, wir wollen daher nur noch einige Worte über ſeine Kinder hinzufügen, bis wir ſie ſpäter ſelbſt in Augen⸗ ſchein nehmen werden.

Die Kinder des Lords, ein Knabe und ein vier Jahre jüngeres Mädchen, waren vortreffliche Kinder, auf die jeder Vater in jeder Beziehung hätte ſtolz ſein können, aber wenn ſie auch das Gegentheil ge⸗ weſen wären, dieſen Vater hätte es nicht aus ſeiner apathiſchen Ruhe gebracht, da er ſich aus ſeiner Toch⸗ ter gar nichts und aus ſeinem Sohne nur inſofern etwas machte, als er dermaleinſt der Erbe ſeiner

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