wach... ich empfand plötzlich eine freudige, obgleich mit Wehmuth gemiſchte Sehnſucht nach meinen va⸗ terländiſchen Fluren, ſo daß ich, meinen Gedanken hingegeben, mich aus der Gegenwart immer mehr und mehr verlor und die Vergangenheit mit allen ihren Freuden und Schmerzen in meinem Herzen walten ließ. Ach! und dieſe Vergangenheit waltet über und in uns mit ſo linder und ſüßer Gewalt, daß ich den Men⸗ ſchen beneiden möchte, der darüber eine warme Thräne 6 fallen laſſen kann............ 1 Meine ſich vollſaugenden Blicke ſchweiften den Hü⸗ gel hinab über die Ebene hin und wurzelten endlich auf dem ſtillen Hauſe hinter dem ſchirmenden Gitter, aus deſſen Schornſtein ſich ein matter Rauch in Form einer wolkigen Säule zum Himmel empor wirbelte. Wenn Ihr da drinnen ſo friedlich geſinnt ſeid, wie die Luft, die Euch umfächelt, und ſo freundlich, wie die Gegend, die Ihr bewohnt, dachte ich bei mir, dann muß es ein Genuß ſein, mit Euch zu verkehren! Und ich beſchloß die Gaſtfreundſchaft der Bewoh ner in Anſpruch zu nehmen. Es war mir nun ein⸗ mal ſo, als müßte— ich meinen Fuß über dieſe gaſtliche Schwelle ſetzen, es zog mich wie mit einer unwiderſtehlichen Gewalt zu dieſem Hauſe. Doch nein! dachte ich wieder; es wohnt vielleicht ein begüterter Squire darin, ein Mann ohne Weib und Kind, was kümmert er ſich um Dich, den Frem⸗ den?... Du willſſt weiter ziehen und ein ärmliche⸗ res Landhaus zu erreichen ſuchen, denn es würde Dir
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