Teil eines Werkes 
3. Bd. (1854)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

14

die neugierig verſammelte Dorfjugend hindurchdrängte, und war bald inmitten des Dörfchens, wo ich dem Kirchhof gegenüber das ſtille, harmloſe Häuschen des Geiſtlichen erkannte, welches, aus Backſteinen erbaut, vor den übrigen Häuſern durch ein grün geſtrichenes Stacket vor der Thür ſich auszeichnete. 4 Eben als ich abgeſtiegen und beſchäftigt war, den Zügel meines Pferdes an das hölzerne Gehege zu bin⸗ den, ſprang ein rothwangiger, lockenköpfiger, ſtämmi⸗ gger Burſch von etwa ſechzehn Jahren lärmend aus der Thür, den ich ſogleich für meinen alten Bekannten Bob, den älteſten Sohn unſers guten Phillipps, er⸗ kannte. Nicht ich, ſondern die Ankunft eines ſchönen Pferdes hatte ihn herausgelockt; ſobald er mich aber 3 genauer anſah, erkannte er mich und rief: Ah, Sir! Sie ſind's! Das habe ich nicht gedacht, und was für ein ſchönes Pferd! Gelt! es iſt beſſer, zu reiten, als zu gehen!

Das war auch meine Meinung, ſagte ich lächelnd, und darum bin ich zu Pferde gekommen. Wie geht's Dir, Bob, und dem kleinen Will, Dei⸗

nein Bruder? 8 Sci ganz gut, Sir! Und haben Sie den V ter geſehes? Ja wohl, Bob, und eben ſeinetwegen komme

*