Teil eines Werkes 
3. Bd. (1854)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Aber auf mich wollten alle nehmlichkeiten diesmal keinen ſo freundlichen Eindruck hervorbringen, denn meine ganze Seele war von dem erſten Augenblicke an, wo ich mich wieder allein fühl⸗ te, von dem Zweck meiner diesmaligen Reiſe derge⸗ ſtalt erfüllt, daß ich in der erſten Zeit beinahe unfä⸗

hig war, auf irgend etwas Aeußerliches zu achten,

noch weniger aber es mit den Gedanken, die in mei⸗ nem Kopfe durch einander ſchwirrten, in Uebereinſtim⸗ mung zu bringen. 1 Obgleich ich mir die Schwierigkeiten der von mir aus freien Stücken übernommenen Aufgabe keinen Au⸗ genblick verhehlt und dieſelben, ſchon ehe ich den Weg angetreten, nach allen Seiten in Ueberlegung gezogen hatte, ſo war doch gerade eine längere einſame Wan⸗ deerung vollkommen geeignet, alle meine Gedanken, alſo den ganzen Trieb meiner geiſtigen Fähigkeiten, in dieſe einzige Richtung zu werfen. Ich wiederholte mir noch einmal alle Ereigniſſe, die mir mitgetheilt waren, um auf ſie, indem ſte mir durch dieſe Wiederholung deutlicher wurden, deſto gründ⸗ licher meine eigenen Pläne bauen zu können. Da ich mir nun alle Eigenthümlichkeiten des beſonderen Fal⸗

les, ſo wie die handelnden Perſonen auf das lebhaf⸗ teſte orſtellte, ſo lag bald Alles, was vor mir

dieſe reizvollen An⸗ 4 1

4 d. .