— 249 oʒ
ſie in eines reichen Lords Familie als ſolche aufge⸗ nommen zu ſehen. 8 dieſes von ihrem Vater hochgeſchätzte Glück eigenes Unglück werden. Denn der älteſte Sohn Sr. Herrlichkeit, von einer Reiſe nach Frank⸗ ceich zurückkehrend und von franzöſiſchen Anſichten ge⸗ leitet, ſah ſie und verliebte ſich in ſie, indem er vor⸗ ausſetzte, alles Schöne auf der Welt für ihn be⸗ ſtimmt ſei; Mary aber hatte zu glühende Empfindun⸗ gen, um dieſe ſo glänzeng warm hervortretende Neigung nicht von ganzem Hetzen zu erwidern. Während der junge Lord aber nur eine Stunde für Mary hatte, wollte dieſe ihm ihr ganzes Leben geben... ſoviel Aufopferung indeß hatte der junge Edelmann nicht verlangt. Denn von einer kurzen Nſſ vach lam heimkehrend, wurde ſeine Verlo⸗ einer reichen Lady bekannt gemacht, und uey.. kehrte plötzlich in ihres armen Vaters ein⸗ ſames Haus zurück. Hier, in den Räumen ihrer ſtillen, frohen und agdigen Jugend, wurde bald das verlorene und be ſeſſene Glück eine Marter für ſie. Anfangs
lagte ſie... nicht ihrem Vater... wohl eer fuͤr ſie ſtumm gewordenen Natur ihre Leiden;
Aachend, bald weinend, bald ſingend, bald ſpre⸗


