Teil eines Werkes 
1. Bd. (1854)
Entstehung
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berei ward er von faſt ſämmtlichen Irren der Ober ſt genannt. Sein Name war Lincoln.

Ihm zur Seite ſaß ein junger, zartgebauter, an⸗ genehmer Mann mit ſehr blaſſem Geſichte, ſanften melancholiſchen Zügen und ſchwarzglänzenden, äußerſt glatt gekämmten Haaren. Dieſer talentvolle Jüngling war durch einen nichtswürdigen Streich um ſeinen Ver⸗ ſtand gebracht, den noch dazu, leider! ſein eigener Va⸗ ter verſchuldete.

Er war nämlich als jüngerer Sohn beſtimmt, Geiſtlicher zu werden, und bezog auch zu dieſem Zweck die Univerſität. Allein ſeine ganze natürliche Anlage, dieſe ſo oft dem ſtarren Vaterſinne entgegenſtrebende Widerſacherin, und ſein ganzer ihn unwiderſtehlich be⸗ drängender Hang zog ihn von frühſter Jugend ſchon zur Bühne hin, und wir wiſſen es Alle, Bühne und Kanzel vertragen ſich ſchlecht mit einander.

Der hochſt fromme und von ſeiner beſſeren Ein⸗ ſicht überzeugte Vater, in Verzweiflung, ſeinen Sohn in einer ſo gottvergeſſenen Laufbahn zu ſehen, ſetzte Himmel und Erde in Bewegung, ihn von ſeiner lei⸗ denſchaftlichen Liebhaberei zu befreien, denn er ſah im Gefolge ſeines eigenen Wunſches den Himmel, in dem ſeines Sohnes aber die Hölle.

Allein der junge Mann, ſcheinbar ſeinen Pfli