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Dieſe Bekanntſchaft aber ſollte angenehmere Fol⸗ gen für mich haben, als ich im erſten Augenblick er⸗ warten konnte. Wir ſahen uns zunächſt in den fol— genden Tagen zu wiederholten Malen und als die bei⸗ den jungen Paare eines Morgens nach dem Gute des Herrn Brunſt fuhren, lud man mich ein, ſie dahin zu begleiten. Als ich erſt einmal daſelbſt geweſen, mußte ich bald öfter dahin kommen und als man nach einigen Wochen nach der Oehe reiſte, durfte ich mich nicht mehr weigern, auch an dieſem weiteren Ausflug Theil zu nehmen, der mich überdieß in eine mir noch unbekannte und höchſt intereſſante Gegend von Rügen führte. 4
So lernte ich Grünthal, die Inſel Oehe und ihre
Beſitzer kennen, achten und lieben, und nicht gar lange dauerte es, ſo war ich mit den eigenthümlichen Ge⸗ ſchicken bekannt, welche die alten und jungen Leute ſo innig mit einander verbanden. Nachdem ich längere Zeit die faſt ſchrankenloſe Gaſtfreundſchaft dieſer In⸗ ſulaner genoſſen, trug ich ihnen meine Bitte vor, die hauptſächlichſten Begebenheiten ihres Lebens, die ſie mir ſo vertrauensvoll mitgetheilt, in einer größeren Erzählung bearbeiten zu dürfen, und auch dieſe Bitte wurde mir von Seiten Alfred Brunſt's mit herzlichem Lächeln, von Seiten Herrn von der Oehe's aber mit


