Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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Damen verbeugend, die leicht erröthend auf ihre Tel⸗ ler blickten.

Was! rief der alte Oehe mit einem Male Sie ſind auch ein Schriftſteller, ein Künſtler?

Wenn Sie die Schriftſteller zu den Künſtlern rech⸗ nen, ja, ſo bin ich einer.

Aber er neigt ſich in ſeinen Arbeiten, verſetzte Guſtav Steinau lebhaft,weder Deinem lieben Salis noch mir Unwürdigem zu, er ſteht vielmehr J.

Bitte, unterbrach ich ihn,wir wollen uns lie⸗

ber nicht elaſſificiren. Der Vergleich zweier Menſchen 1 iſt eben ſo wenig erſprießlich wie der zweier Natur⸗ pilder, was ja die Menſchen doch alle mehr oder we⸗

niger ſind laſſen Sie uns lieber ein Glas auf das Wohl der Damen leeren und mich dabei den Wunſch ausſprechen, daß Sie noch viele ſo glückliche Tage er⸗ leben mögen, als der heutige für Sie zu ſein ſcheint.

Ja, rief Herr von der Oehe,thun wir das!

Auf das Wohl der Damen trinke ich auch und immer ein Glas!

Zwei oder drei, alter Herr! ſagte Alfred Brunſt lächelnd,denn mit einem reicht man nicht weit, wenn man zwei ſo ſchöne Nichten vor ſich hat!

Die Gläſer klangen luſtig an einander und die nähere Bekanntſchaft zwiſchen uns war eingeleitet.