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aber Beides erſt, nachdem wir ſchon längſt unſre Her⸗ zen mit ihrer Liebe ausgetauſcht hatten. Jetzt laß uns Gott für Alles dankbar ſein, was er uns ge⸗ ſchenkt, auch wir ſind die Wege der Prüfung gewan⸗ delt, aber ſie liegen— hinter uns.“
Sie hätten in ähnlichem ſüßen Gekoſe gewiß noch viel länger weiter geplaudert, wenn nicht Türk vom Strande daher gelaufen wäre und ein lautes Geheul erhoben hätte, gleichſam als wolle er ſie mahnen, ſich nicht zu ſehr in die Vergangenheit zu vertiefen und auch der Anderen zu gedenken, die ſie ſchon lange am Strande erwarteten.
Sie ſtanden auch ſogleich auf, um dem Rufe zu folgen, und als ſie den Strand erreichten, fanden ſie Guſtav Steinau und ſeine Gattin auf denſelben Fels⸗ blöcken ſitzen, auf denen ſie ſo oft am Meeresufer ge⸗ ruht, der brauſenden Brandung gelauſcht und dem Spiele der Schaumwellen zugeſchaut hatten. Auch diesmal ließen ſie ſich neben ihren Freunden und Ge⸗ ſchwiſtern nieder und betrachteten die herrliche Scene, die man nicht oft genug ſehen kann und die immer neue Gedanken und Empfindungen erzeugt. Nachdem ſie aber eine Weile ſtumm und doch glücklich neben einander geſeſſen, deutete Guſtava auf den ſteilen ge⸗ fährlichen Kreideweg, der nach der ſüdlichen Höhe


