Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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ſetzte ſogleich nach Schaprode über und begab ſich zum alten Tode, dem er die Nothwendigkeit einer ernſtlichen Recognoscirung vor Augen ſtellte. Der alte Seemann, der lieber auf dem Waſſer als auf dem Lande war, ging ſofort auf die vorgebrachte Meinung ein, ließ eins ſeiner beſten Boote in ſegelfertigen Zuſtand ſetzen und ſtieg dann, von Herrn Brunſt und einigen jüngeren Schiffern begleitet, an Bord, um ohne Aufenthalt in See zu ſtechen, und noch ehe die Bewohner der Oehe es ahnten, ſchwebte der eben ſo rüſtige wie unter⸗ nehmende Freund von Grünthal mitten auf dem Waſſer zwiſchen der Oehe und Hiddens-öe.

Als das Boot bei heftig blaſendem Nordweſter bald das Land hinter ſich gelaſſen hatte und die S gen nach Süden und Norden durchforſchen konnte, ſämmtliche Mitfahrende lange genau nach allen Seiten aus, um die beiden Nachten, die Alfred Brunſt wie⸗ derzuerkennen glauben durfte, zu erſpähen, aber ſoweit ihre Augen mit Hülfe eines guten Fernglaſes reichten, nirgends war eine Yacht zu ſehen und nur ein großer Dreimaſter und zwei Sloopen, die ohne Zweifel von

Stralſund kamen, kreuzten mühſelig gegen den ſchweren

Wind an, da ſie aus dem Stralſunder Fahrwaſſer, ſüdlich an Hiddens⸗be vorbei in die offene See woll⸗

ten, um nach Dänemark zu gelangen. 1*