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gemeſſen, daß er augenblicklich darauf einging, und fünf Minuten ſpäter ſetzte der Statthalter ſchon nach Schaprode über, um die Schiffer zu ſeinem Herrn zu beſcheiden, deren Namen ihm dieſer auf einen Zettel geſchrieben. 4
Während dieſer Zeit aber wurden die Mägde in der Küche mit dem Befehle verſehen, ein gewaltiges Frühſtück anzurichten, denn es war auf der gaſtfreien Oehe Sitte, die benachbarten Schiffer und Fiſcher ſtets mit etwas Warmem zu empfangen, wenn ſie dem Herrn derſelben, noch dazu auf ſeine Einladung, einen Beſuch abſtatteten. So begab man ſich denn eilig daran, das große Zimmer Herrn von der Oehe's zu dem Empfange der Gäſte einzurichten, und in weniger als einer halben Stunde ſtanden lange Tiſche gedeckt und mit ungeheuren Kaffeetaſſen, Tellern, Meſſern und Gabeln beladen da, um einem Dutzend hungriger Mägen auf angemeſſene Weiſe Speiſe und Trank zu bieten.
Unterdeſſen aber ſetzten Alfred Brunſt und Carl Melms auch die jungen Leute auf der Oehe von dem Vorgehenden in Kenntniß und riefen den Gensdarmen herbei, denn dieſe Alle ſollten an der Berathung Theil nehmen, die den großen Feldzug einleiten mußte. Es verging auch keine weitere halbe Stunde, ſo traten ſie
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